Die Viertelstunde des Grauens

Eine starke Viertelstunde reicht dem Tabellenführer SV Oberwart um einen Rückstand in einen klaren Sieg umzudrehen. Der SV Waha fix&fertig St.Margarethen geht mit 1:0 in Führung, kassiert aber binnen 15 Minuten gleich 5 Tore. Nicht umsonst hat Oberwart bisher jedes Spiel gewonnen, auch wenn einige der Tore viel zu leicht fielen.

Guter Beginn von St.Margarethen
DIe Vorzeichen zur Auswärtspartie beim Tabellenführer SV Oberwart waren nicht sehr gut. Bosnjak und Ebner weiterhin verletzt und beim Aufwärmen bricht die Verletzung von Kapitän und Trainer Philipp Kummer wieder auf, für ihn rutscht Luca Binder ganz kurzfristig in die Startelf. In Halbzeit zwei muss dann auch noch Thomas Jusits angeschlagen raus…. und täglich grüßt das Verletzungs-Murmeltier.
Die erste Viertelstunde passiert nicht viel in Oberwart, nur ein harmloser Torschuss der Heimischen. St.Margarethen steht kompakt, legt das Hauptaugenmerk auf eine sichere Defensive, hat das Spiel gut unter Kontrolle und versucht sich im Kontern. Und das gelingt auch in Minute 16. Lang auf Mario Wenzl, der schickt Philipp Reinisch, den ersten Schuss kann der Tormann noch abwehren, der Nachschuss sitzt – 1:0 Führung. Nur 4 Minuten später klärt ein Verteidiger knapp vor dem einschussbereiten Reinisch und ein Schuss von Lang aus kurzer Distanz kann ebenfalls geblockt werden. Dann die „Vierstelstunde des Grauens“ – nach einem unnötigen Eckball reißt Kantauer der Schuss ab und landet unhaltbar im Kreuzeck zum Augleich. Dann gehts beinahe im Minutentakt weiter, ein Eigentor, ein Elfmeter, ein individueller Fehler. In dieser Phase zeigt Oberwart warum es bisher die meisten Tore in der Liga erzielte, da wird gekreuzt, hinterlaufen, tief gegangen. Zum Glück für den SV St.Margarethen kommt dann die Pause.

Nach dem Seitenwechsel…

Autor+Foto: SV St.Margarethen