2. Liga Nord: Knappe Sache an der Tabellenspitze

Andau „traut dem Braten anderer Teams nicht“
Eng, enger, 2. Liga Nord. So könnte man die Herbst-Saison bislang zusammenfassen – in der oberen, wie auch in der unteren Region. In der letzten Partie der Hinrunde zog Andau noch an Mönchhof vorbei und setzte sich so die Winterkrone auf. Logisch, dass das Team in der Frühjahrs-Poleposition auch den Hauch an Vorteil in Sachen Aufstieg hat, zumindest einen Zähler. Weil auch UFC Pama als Dritter nur zwei Punkte Rückstand hat und Deutsch Jahrndorf als Vierter mit fünf Abstand ebenfalls in Schlagdistanz ist, ist für Andau Trainer Christian Bauer „eigentlich alles offen“. Einige Teams mischen also vorne mit, Bauer „traut dem Braten der anderen nicht“. Soll heißen, dass „sich einige Mannschaften bedeckt halten, ob und wie sehr sie aufsteigen wollen“.

In der Verlosung um das Ticket für die Burgenlandliga stehen mehrere Klubs, vielleicht kann auch ein Verein aus dem guten Mittelfeld das Feld aufrollen – auch hier steht ein Fragezeichen. Für Andau ist der Aufstieg „kein Muss, aber natürlich im Hinterkopf“. Ein Dasein eine Liga höher wäre aber „für die vielen jungen Spieler eine tolle Erfahrung, die ihnen keiner mehr nehmen kann“. Für einen Aufstieg bedarf es neben sportlicher Qualität auch eines kleinen Quantensprungs in Sachen Wirtschaftlichkeit, die Kluft zwischen 2. Liga und Burgenlandliga – vor allem verbunden mit den Fahrten quer durchs Land – kann eine große Herausforderung darstellen. „Dafür müssten wir dann natürlich auch die nötigen Strukturen schaffen.“

  
Autor: Thomas Steiger – Krone E-paper
 
Foto: FC Andau