Tag der Zauberer

Beim BFV-Masters geht es morgen auch um den Titel „Hallenkönig“. Wer kann dem Bandenzauber diesmal seinen „Stempel aufdrücken“? Oberwarts Thomas Herrklotz wird im Vorfeld am öftesten genannt.

Wenn morgen in Oberwart Burgenlands Hallenfußballmeister ermittelt wird, geht es wie immer auch um den Titel des „Hallenkönigs“. Das ist meist einer, der mit dem Ball auf Du ist, sich die Bande zum Kumpel macht, Spiele entscheidet.
Wer zaubert sich diesmal ins Rampenlicht?

Hört man sich bei den Klubs um, fällt ein Name immer wieder: Thomas Herrklotz. Oberwarts Torjäger hat sich bereits im Vorjahr die begehrte Trophäe geschnappt und trickste sich auch in den Quali-Turnieren in die Favoritenrolle. Was macht ihn aus? „Noch habe ich nicht mit ihm gearbeitet, aber was ich bis jetzt gesehen habe, ist er so ein Spieler, wie ihn jeder Trainer gerne hat, einer der die Kiste trifft“, schwärmt Oberwarts Neo-Coach Christian Zach, der erst mit Vorbereitungsbeginn nächste Woche übernimmt – in der Halle ist Helmut Plank der „Chef“.

Kein „Schutti“ in Sicht

Paul Hafner, Trainer von Titelverteidiger Parndorf, traut es von seinen Schützlingen am ehesten wieder Lukas Umprecht zu, „auch wenn er mehr der Stratege ist, die Mannschaft führt“. Genau so wurde Umprecht bereits 2017 bester Spieler.
Marek Kausich setzt bei seinen Mattersburger Amateuren, die sich in der Quali wieder einmal in die Favoritenrolle spielten, aufs Kollektiv, dennoch traut er es einigen zu: „Aber einen Zauberer wie früher Schutti Wagner gibt es nicht mehr – der Hallenfußball wurde schneller und athletischer.“<(p>

Autor: Wolfgang Haenlein – Krone

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