SC Neusiedl sieht sich als „Opfer“

Der SC Neusiedl am See 1919 (NSC) wird derzeit als Teil einer möglichen Spielmanipulation in der Regionalliga Ost (RLO) genannt. Gerüchten zu Folge soll es bei mehreren Pflichtspielen zu Absprachen gekommen sein.

Laut Christian Kroschl von der Staatsanwaltschaft Graz stehen mehrere Spieler im Verdacht, Spiele manipuliert zu haben. Nach mehreren Hausdurchsuchungen sitzen nun vier Spieler in U-Haft. Es werde aber noch gegen andere Personen ermittelt, deshalb könne er aufgrund des laufenden Verfahrens keine weiteren Aussagen machen.

Interpretationen Dritter
Viele der zur Zeit getätigten Berichte würden sich laut Kroschl auf Gerüchte belaufen, oder würden von dritter Stelle hineininterpretiert. Es gilt für alle verdächtigen Personen die Unschuldsvermutung.

NSC sieht sich als „Opfer nicht Täter“
Der SC Neusiedl am See 1919 (NSC) teilte unterdessen gestern eine erste – und „einzige“ – Stellungnahme auf seiner Facebook-Seite. Darin sieht der Verein mit Verweis auf das Bundeskriminalamt in Wien weder sich selbst noch einzelne Funktionäre im aktuellen Verfahren als Verdächtige oder Beschuldigte. Ob bzw. wie viele Personen mit NSC-Bezug verhört wurden oder in U-Haft seien, sei dem Verein von den Behörden nicht beantwortet worden.

Die Vereinsspitze unter Obmann Peter Eigl zeigt sich „ob der schwerwiegenden Beschuldigungen schockiert“ und man werde mit den zuständigen Behörden „vollumfänglich zusammenarbeiten“. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, werde man „ehest möglich arbeits- und/oder zivilrechtliche Schritte gegen die Betroffenen prüfen“.


Regionauten-Community
→  Rudolf Kolba aus Neusiedl am See

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