„Hausaufgaben machen“

▶ Ganz hat man in Ritzing Gedanken an den Titel nicht aufgegeben
▶ Manager Mario Posch verweist auf die Aufholjagd im Herbst-Finish

Sieben Punkte beträgt der Rückstand Ritzings in der Fußball-Burgenlandliga aufs Spitzenduo Oberwart/Parndorf, vier auf die drittplatzierten Siegendorfer. Zuviel, um sich noch mit dem Titelkampf zu beschäftigen? „Warum“, fragt der Sportliche Leiter Mario Posch – und verweist auf die Aufholjagd im Herbst-Finish: „Wir waren schon 15 Punkte hinten und haben den Rückstand mehr als halbiert…“

Wobei sich Posch natürlich im Klaren darüber ist, dass „die da oben“ im Frühjahr schwächeln, Federn lassen müssen, damit seine Ritzinger noch einmal hinschnuppern dürfen: „Die Liga ist ausgeglichen, kein Spiel ein Selbstläufer. Aber zu allererst müssen wir unsere Hausaufgaben machen.“

Das hat im Herbst nicht immer funktioniert, wie Punkteverluste gegen Horitschon, Leithaprodersdorf, Klingenbach oder Kohfidisch zeigten – von den Topteams konnte nur Parndorf das Team von Trainer Joe Furtner besiegen.

Verstärkungen? „Wir halten die Augen offen und sondieren den Markt, wenn es sportlich und wirtschaftlich passt, wollen wir schon aktiv werden“, sagt Posch. Attila Erel, der den Verein verlässt, soll auf alle Fälle ersetzt werden: „Zumindest gleichwertig, wenn nicht besser.“ Damit man sich nichts vorwerfen muss, wenn „die da oben“ wirklich Federn lassen.

 
Autor: Wolfgang Haenlein