Zwei Teams am Spitzenduo dran

(Foto: Peter Seper)
Mit Schlaining und Edelserpentin liegen zwei Bezirksteams im Spitzenfeld. Punktemäßig ist die 2. Liga Süd extrem ausgeglichen und eng beisammen.
In der II. Liga Süd hat sich mit Rudersdorf ein Team im Herbst punktemäßig schon ordentlich abgesetzt. Lediglich eine Niederlage gab es in der Hinrunde – und zwar gegen Rechnitz.
Auf Platz 2 in der Tabelle rangiert Jennersdorf, dahinter lauern mit Schlaining und Edelserpentin zwei Mannschaften aus dem Bezirk Oberwart, die noch um den Vizemeistertitel mitreden werden. Die Ausgeglichenheit der Liga zeigte sich vor allem darin, dass die Punktedifferenz zwischen Platz 2 und dem hinteren Mittelfeld meist nur sehr gering war. So hat aktuell der Tabellendritte Schlaining 10 Punkte Rückstand auf den Leader und 10 Punkte Vorsprung auf den 12. Grafenschachen.

Mit Derbysieg auf Platz 3
Für Schlaining startete der Herbst mit zwei Siegen, danach gab es aber eine Berg- und Talfahrt. So lag das Team von Lukas Halwachs mit zehn Punkten zur Halbzeit der Herbstsaison mit Platz 9 im Mittelfeld der Tabelle.
Danach lief es für die Schlaininger konstant besser. Somit rückte das Team mit weiteren 18 Punkten in der Herbsttabelle auf Platz 3 nach vor. Diesen eroberte die Halwachs-Elf mit einem 3:0 gegen Grafenschachen in der letzten Runde von Edelserpentin, das in Rechnitz nur remisierte. Der Blick nach vorne ist jedenfalls – mit gerade zwei Punkten Rückstand auf Jennersdorf – zumindest für den Vizemeister noch offen. Auf Leader Rudersdorf fehlen aktuell zehn Punkte.

Edelserpentin stets vorne dabei
Die SpG Edelserpentin (Bernstein/Stuben) erwischte einen guten Start und schaffte auch gegen die beiden Topteams der Liga Rudersdorf (2:2) und Jennersdorf (3:0) Punktezuwächse. Lediglich in den Bezirksderbys rutschte das Team von Marc Kerschbaumer ein wenig aus (1:4 in Jabing, 1:3 gegen Schlaining).
Das Team von Marc Kerschbaumer hielt sich stets im vorderen Drittel der Tabelle und beendete den Herbst auch am guten 4. Platz, den man schon zur Halbzeit innehatte. Platz 3 ging mit dem 0:0 in Rechnitz noch an Schlaining. Ein wichtiger Faktor für die Erfolge war Goalgetter Mucolli, der 15 von 33 Treffern beisteurte. Fürs Frühjahr holte man mit Michael Horvath nunmehr einen neuen Trainer.

(Foto: Michael Strini)
Schützenfest zum Abschluss
Für Rotenturm war das 9:0 im Nachtrag gegen St. Martin/Raab ein krönender Abschluss, der das Team von Alfred Horvath noch um zwei Plätze nach oben hievte. Somit überwintert der Verein auf Platz 6 und einem wieder positiven Torverhältnis. Ein weiteres Highlight für den ASK war sicher auch das 4:3 im Lokalderby mit Nachbarn Jabing.
Zur Halbzeit noch im hinteren Mittelfeldbereich und neun Punkten, schaffte man in Hälfte 2 der Herbstsaison stolze 13. Am Transfermarkt blieb es bei den Rotenturmern aktuell noch ruhig, aber es sollen Verstärkungen noch zum Team stoßen.

Jabing im Mittelfeld verankert
Für Jabing war es ein solider Herbst, der das Team von Marc Seper meist im vorderen Tabellenbereich aufscheinen ließ, außer zu Beginn der Saison mit zwei Niederlagen. Zur Halbzeit lag Jabing sogar zwischenzeitlich auf Platz 2 und 3, ehe die eine oder andere Niederlage einen kleinen Rückschlag brachte.
Zur Winterpause rangiert Jabing auf Platz 8 – nur vier Punkte hinter Platz 5, gleichzeitig aber nur vier Punkte vor Rang 13. Ins Frühjahr geht man mit einem neuen Trainer. Für Marc Seper kommt Joachim Parapatits. Mit Dominik Farkas (Kohfidisch) wurde bereits ein Neuzugang verpflichtet, zudem feiert Georg Wappel nach seiner Verletzung ein Comeback.
(Foto: PPfilms)
Blick nach vorne
Nie so richtig in die Gänge gekommen, dennoch stets in sicheren Gewässern überwintert Grafenschachen auf Platz 12. Damit ist aber fürs Frühjahr noch viel möglich, denn ein Platz im Mittelfeld ist gerade drei Punkte entfernt. Ein Wechselbad der Gefühle war es für die Plank-Elf allemal, denn die meisten Spiele gingen eng zu – somit hätte der eine oder andere Punkt mehr durchaus auch fallen können.
Mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen hatte man sich schon in Richtung Mittelfeld orientiert. Das 0:3 in Schlaining katapultierte die Plank-Elf aber wieder aus den Top 10 hinaus. Dort soll es im Frühjahr aber wieder hingehen, der Blick ist also nach vorne gerichtet.

„Durchatmen“ im Abstiegskampf
Durchwachsen war der Herbst in Rechnitz. Ein guter Start mit dem Sieg in St. Martin/Raab lief es danach mehr schlecht als recht. Dennoch hielt das Team meist ein wenig Abstand zu den Abstiegsplätzen, auch wenn es zwischenzeitlich doch in diese Zone rutschte. Die knappen Punkteabstände machten es auch für Rechnitz zur Hü-Hott-Partie.
Dabei funktionierte es überraschender Weise in der Fremde mit vier Siegen – u.a. 4:1 in Neuberg oder 5:3 in Schlaining – und 12 Punkten besser als in der Heimstätte mit gerade vier Punkten (vier Remis). Ein Höhepunkt war sicher das 2:0 in Rudersdorf in der vorletzten Runde, der einzigen Niederlage für den Herbstmeister. Am Ende dürfte ein leises Durchatmen im Abstiegskampf da sein, denn der Abstand ins gesicherte Mittelfeld ist mit sechs Punkten gleich, wie jener zum Vorletzten Heiligenbrunn.

Autor: Michael Strini


2.Liga Nord 2.Liga Mitte 2.Liga Süd

= abgesagtes Spiel