Vertrauen in die eigenen Stärken

Eine gute Woche läuft die Vorbereitung jetzt schon beim SV Mattersburg, die einzige (?) offene Personalfrage: Bleibt Martin Pusic oder nicht. Der Vertrag des Stürmers, der letzte Saison noch bester Vereinsschütze, in der aktuellen aber zumeist verletzt war, ist ja mit Ende Dezember ausgelaufen. Bislang war der 32-Jährige dem Training jedenfalls mangels Einigung ferngeblieben. „Es gab zuletzt intensive Gespräche“, hofft Franz Ponweiser auf eine rasche Entscheidung – am besten heute. Denn: „Jeder versäumte Tag ist gerade in dieser Phase der Vorbereitung gar nicht gut.“
Wobei der SVM-Trainer damit im Allgemeinen sehr zufrieden ist. „Alle ziehen voll mit, gehen ein unglaubliches Programm“, lobt Ponweiser. Auch der im Herbst-Finish verletzt gewesene Andi Gruber , dessen Torgefährlichkeit im Abstiegskampf noch wichtig werden könnte, macht wieder einen top-fitten Eindruck.
Nicht nur deshalb blickt man nicht nervös zur Konkurrenz, wo sich transfermäßig um einiges mehr tut als im Burgenland. „Wir vertrauen in die eigenen Stärken“, sagt Ponweiser. Womit man in Mattersburg in der Vergangenheit ja schon des öfteren gut gefahren ist. Was freilich ebensowenig Erfolg garantiert, wie die Verpflichtung neuer Spieler. Das kann nur solide Arbeit. Deren Grundlage jetzt, in der Vorbereitung, gelegt werden muss.

Autor: W.Haenlein – Krone

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