Burgenlandliga

- am Mi,21.11.2018, 06:24 - Autor: ⚽ S.Schnittka -Krone
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Die Kronen der Burgenlandliga


Beim Herbstmeister soll Trainerfrage noch vor Weihnachten geklärt werden ▶ Aufsteiger Oberwart kam erst wahnsinnig spät in die Gänge...
...Auch mit Interims-Duo sind Draßburger spitze
Nach einem 6:0 in Oberwart in einem Nachtrag der ersten Runde trat Josef Kühbauer Ende August als Draßburg-Trainer zurück. „Motivationsprobleme.“ Auch unter seinen Nachfolgern waren Hrustanbegovic & Co. das Maß aller Dinge, verloren nur ein Spiel. In die Winterpause geht Draßburg mit einem komfortablen Polster von sieben Punkten auf den ersten Verfolger Siegendorf.

Trainer des Herbstes
Draßburgs Interims-Duo Philipp Brandstätter/Thomas Mandl führte Kühbauers erfolgreiche Arbeit fort. Auch im Frühjahr? „Spätestens zu unserem Hallenturnier wird der neue Trainer präsentiert“, sagt Draßburg-Präsident Christian Illedits. Das findet übrigens am 23. Dezember statt.

Spieler des Herbstes
Horitschons Noel Kustor, mit 14 Treffern bester Torschütze, bekam mit fünf auch die meisten Einberufungen ins „Krone“-Team-der-Runde. Bemerkenswert auch die Ausbeute von Oberwarts Thomas Herrklotz. Der Aufsteiger feierte erst in der neunten (!) Runde den ersten Sieg (2: 1 gegen Siegendorf, Siegtorschütze Herrklotz) – eine Initialzündung. Sechs der übrigen sieben Spiele bis zur Winterpause gewann die Halper-Elf, Herrklotz steuerte zwölf Tore bei, das Team kletterte auf Platz zwölf. Top!

Zahlen des Herbstes
In den 120 Spielen der Herbstsaison fielen insgesamt 372 Tore, das macht einen Schnitt von 3,1 pro Begegnung. 61 Heimsiegen stehen bei 27 Unentschieden 32 Auswärtssiege gegenüber. Nur sechs Spiele endeten torlos. Den höchsten Sieg feierten Draßburg gegen Oberwart und Eltendorf gegen Wimpassing, beide Spiele endeten mit einem 6: 0. Sogar acht Treffer in einer Partie fielen beim 4: 4 zwischen Ritzing und Eltendorf.

Neben Kühbauer legten übrigens auch Roman Fennes (Deutschkreutz) und Sandor Homonnai (Markt Allhau) im Herbst ihr Amt zurück. Kurios: Homonnai heuerte nur wenig später beim Konkurrenten in Stegersbach an.

Siegendorf-Präsident Peter Krenmayr hielt an Trainer Michi Porics fest, als es nicht rund lief. Der Lohn: seine Elf kletterte bis auf Platz zwei.
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