tipico-Bundesliga

- am So,20.01.2019, 06:45 - Autor: ⚽ W.Haenlein-Krone
Email: fibgld@bgld-fussball.at

„Will einfach nur mithelfen“


Trotz des personellen Abspeckens gibt’s in Mattersburg mit Andreas Kuen praktisch einen Neuzugang. Erst 23, hat der Offensivallrounder schon viele Rückschläge erlebt. Ans Aufgeben dachte der Tiroler nie.
Was haben Mattersburgs Ex-Kapitän Patrick Farkas und Andreas Kuen gemeinsam? Beide zogen sich bei Rapids 1:4 gegen Salzburg am 13.Mai 2018 einen Kreuzbandriss zu...
...beim 23-jährigen Kuen war es schon der dritte (!) seiner noch jungen Karriere. Die 2014 mit dem Transfer als Zukunftshoffnung von Wacker Innsbruck zu Rapid den großen Schub bekommen hätte sollen. Doch stattdessen kamen neben den drei Knie-OPs noch weitere am Oberschenkelknochen dazu, reichte es gerade für 20 Pflichtspiele und zwei Tore für die Rapid-Profis.
Denkt man da nicht ans Aufgeben? „Es gibt Schlimmeres im Leben“, sagt der Ötztaler, der schon vor dem (hoffentlich) letzten Kreuzbandriss für den SVM unterschrieben hatte, „natürlich ist die Reha brutal hart – aber ich habe viel Unterstützung von meinem Umfeld.“ Von der Familie, von seiner Innsbrucker Freundin Lea, die mit ihm in Wien wohnt.
Schon im Herbstfinish hatte sich Kuen fit fürs Comeback gefühlt, Trainer Klaus Schmidt wollte aber nichts überstürzen. „Der Bursche entscheidet fast jede Trainingspartie“, antwortet dieser jetzt in der Vorbereitung auf die Frage, was er von Kuen hält: „Ein Spielertyp wie Andi Gruber, mit viel Qualität.“ Der in den Tests gegen Kapfenberg und Lafnitz – praktisch als einziger „Neuzugang“ – gefallen konnte, naturgemäß nichts verschreien will: „Ich möchte einfach der Mannschaft im Frühjahr soviel wie möglich helfen!“ Das Zeug dazu hat er.
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