WSG Sw.Tirol – SV Mattersburg

Ohne Mut geht gar nix!
Mattersburg muss in Tirol gewinnen, um die rote Laterne abzugeben – Trainer Franz Ponweiser überlegt, Nico Pichler debütierten zu lassen.

Für einen Fußball-Leckerbissen sprechen die Vorzeichen nicht gerade, wenn Aufsteiger WSG Tirol und Mattersburg heute am Tivoli die Klingen zum Nachzügler-Duell kreuzen: Die Wattener haben seit Runde eins (3:1 gegen die Austria) in ihrem Ausweich-Heimquartier nicht mehr gewonnen, die Burgenländer warten seit September (2:0 in Altach) auf einen Sieg…
„Das wird ein extremes Kampfspiel“, weiß SVM-Trainer Franz Ponweiser, der sein Team von der Leistung dort weitermachen sehen will, wo es beim ünglücklichen 1:2 gegen die Admira aufgehört hat. Und der aus der (Personal)-Not eine Tugend macht, wegen der Ausfälle von drei Defensivspielern (Salomon gesperrt, Hart und Höller verletzt) mit dem 21-jährigen Nico Pichler von den Amateuren wohl einen Debütanten ins Feuer wirft. „Er drängt sich im Training wirklich auf.“ Und ohne Mut wird in Innsbruck sowieso nix gehen.
Gilt vor allem natürlich für Pichlers Kollegen, die nicht nur in den Zweikämpfen präsent sein müssen, sondern auch im Spiel nach vorne. Denn nur mit einem Dreier lässt man die rote Laterne in Tirol.

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